Über 1.700 Teilnehmer in 3 Wochen: Warum lebenslanges Lernen bei KI über deine Jobsicherheit entscheidet
Über 1.700 Teilnehmer in 3 Wochen: Ein Grund zum Feiern (und zum Nachdenken)
Über 1.700 Menschen haben in den letzten drei Wochen meinen neuen KI-Kurs gestartet.
Und ich feiere wirklich jeden einzelnen Teilnehmer. 🎉
Seit Anfang des Jahres läuft mein Kurs „KI-Power im Berufsalltag: ChatGPT, Gamma & Co.“ exklusiv auf LinkedIn Learning.
Mein Versprechen für den Kurs war von Anfang an mutig, aber glasklar: Mit KI mindestens 30 Minuten am Tag sparen. Und zwar nicht in irgendwelcher futuristischen grauen Theorie, sondern im echten Job. Jeden Tag. Anwendbar für die breite Masse der Wissensarbeiter.
Das Feedback, das mich antreibt
Ganz besonders freue ich mich deshalb über die ersten direkten Rückmeldungen der Teilnehmer unter den Videos:
„Im Berufsalltag ist der komplette Inhalt sehr gut verwendbar.“ „Hat mir für die Erstellung von guten Prompts sehr geholfen.“ „Sehr praktische Hinführung zur Nutzung unterschiedlicher KI-Tools.“
Leute, die den Kurs am Abend machen und am nächsten Tag im Büro direkt spürbar anders arbeiten. Genau das ist der Grund, warum ich das alles mache.
Meine größte Sorge bei den Aufnahmen noch letztes Jahr war ehrlich gesagt, dass so ein Kurs bei der rasanten technologischen Taktung vielleicht schon in zwei Monaten hoffnungslos veraltet sein könnte. Deshalb vermittle ich im Kurs neben den blanken Tools vor allem Prinzipien, Denkweisen und Workflows, die auch dann noch reibungslos funktionieren, wenn ChatGPT das nächste große Update ausrollt oder Gemini die Oberfläche ändert.
(Was dabei natürlich keiner sieht: Manche Videos habe ich bei der Produktion wirklich 7 Mal eingespielt, bis die Metapher saß. Grüße gehen raus an den Cutter…)
Die harten Fakten: Warum dieser Lernwille so massiv wichtig ist
Aber hinter diesen 1.700 Teilnehmern, die sich proaktiv weiterbilden wollen, steckt ein viel größeres, strukturelles Thema auf dem Arbeitsmarkt des Jahres 2026.
Die Datenbanken zur Arbeitsmarkt-Entwicklung (wie die des Weltwirtschaftsforums oder aktuelle Studien von Frühjahr 2025/2026) sprechen eine sehr, sehr deutliche Sprache: Continuous Learning, also die Bereitschaft zum permanenten Weiterlernen, ist zur Überlebensstrategie geworden.
1. Upskilling ist Karriereschutz Nummer Eins
Eine jüngste Umfrage im Frühling zeigte, dass 70 % der Arbeitnehmer und beachtliche 78 % der Manager der festen Überzeugung sind, dass Upskilling und Reskilling im KI-Bereich die mit Abstand wichtigste Maßnahme zur Sicherung des eigenen Arbeitsplatzes ist.
2. Learn, Unlearn, Relearn
Es gibt mittlerweile diesen geflügelten Satz im HR-Bereich: „Die Fähigkeit zu lernen, zu verlernen und neu zu erlernen ist wertvoller als 15 Jahre Berufserfahrung auf einem einzigen linearen Pfad.“
Arbeitgeber suchen aktuell händeringend nach Menschen, die KI-Tools nicht nur bedienen, sondern in den operativen Prozessen der Firma designen und einbetten können. Wer hier als Vorreiter im Kollegium agiert, profitiert mittlerweile messbar: Studien verzeichnen bereits „Wage Premiums“ (also Gehaltsaufschläge) von teilweise über 50 % für echte KI-Kompetenz in traditionellen Wissensberufen.
3. KI vernichtet und erschafft
Die gute Nachricht: Auch wenn Berufe massiv tangiert werden und beispielsweise Administrations-, Rechtsassistenz- oder Kundenservice-Jobs spürbaren Gegenwind durch Automatisierung erfahren, gehen alle seriösen Prognosen von einem Netto-Wachstum an Jobs durch KI aus. Die Jobs der Zukunft, die „AI-Augmented Workflows“ erfordern, entstehen genau jetzt.
Ein kleiner Praxis-Tipp aus dem Kurs
Um nicht nur über Theorie zu reden, hier ein kleiner, direkt anwendbarer Tipp, der im Kurs für den größten “Aha”-Effekt sorgt:
Nutzen Sie KI nicht als Suchmaschine, sondern als Sparringspartner.
Statt zu fragen: “Was ist ein gutes Konzept für einen Workshop?” Fragen Sie: “Ich plane einen hybriden 4-Stunden-Workshop zum Thema Prozesskosten. Meine aktuelle Idee ist [Idee einfügen]. Bitte schlüpfe in die Rolle des kritischen Abteilungsleiters. Zerstöre meine Idee konstruktiv und nenne mir drei Lücken im aktuellen Konzept, an die ich nicht gedacht habe.”
Diese Methode des Adversarial Prompting kostet Sie 10 Sekunden mehr Tipparbeit, spart Ihnen aber am Ende vielleicht einen verpatzten Workshop.
Haben Sie dieses Jahr schon in ein Upskilling-Programm im KI-Bereich investiert? Seien es Kurse, Zertifikate oder einfach nur fokussierte Eigenrecherche? Ich freue mich auf den Austausch in den Kommentaren.
(Den vollständigen Kurs „KI-Power im Berufsalltag: ChatGPT, Gamma & Co.“ findet ihr übrigens weiterhin zum Abruf auf LinkedIn Learning).